Der Campingplatz „Riegelspitze“ am Glindowsee ist an Wochenenden, zusammenhängenden Feiertagen und natürlich Schulferien immer ausgebucht. Umso dankbarer waren wir, dass unser Platzbedarf, der durch kurz vor Fahrtbeginn spontan erfolgte Nachmeldungen massiv angewachsen war, so freundlich befriedigt werden konnte. Denn schließlich brauchten wir Raum für 17 Zelte plus drei Campingbusse (davon vier Gäste mit befreundeten Kindern). Reserviert waren ursprünglich sechs Zelte! So waren wir insgesamt 22 Erwachsene und 18 Kinder.
Um das Wichtigste vorwegzunehmen: Die Erwartungen, die zu diesem enormen Zulauf geführt haben, wurden bei Kindern wie Erwachsenen wohl wirklich erfüllt, auch wenn wir alle einiges dazugelernt haben, um bei der nächsten Fahrt noch besser vorbereitet zu sein. Erschöpft aber zufrieden verließen wir pünktlich um 11.00 Uhr am Montagvormittag den Platz.
Zum Erfolg beigetragen haben die aktive Selbstorganisation der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie die Freude der Kinder und Schüler an der Fahrt. Gegessen haben wir Mitgebrachtes und Dazugekauftes zum Frühstück und am Nachmittag. Am Abend gab es von Ralph S. liebevoll Eingekauftes und Vorbereitetes vom Grill.
Mit zehn Kinderbooten, vier Zweiern, einem Canadier und sieben Einern fuhren wir am Samstag zu einer sandigen Badebucht, die wir ganz für uns hatten und wo uns eine Art Kiosk-Boot mit Kaffee und Eis versorgte. Am Sonntag war die Insel Werder unser Ziel, die wir allesamt umrundeten – immerhin 7 Kilometer, eine Herausforderung für die Kinder auf einem doch großen Gewässer mit einigem Verkehr! Zwischendurch hatten wir mit unserer Armada zur Stärkung einen winzigen Strand mit Restaurant und Spielplatz ‘überfallen’, fast alle Boote an Land getragen und das Personal etwas in Schwung gebracht.
Der Reiz an dieser Fahrt lag nicht zuletzt in der Wohnortnähe des Ziels – 45 Minuten Fahrt. Es wurde bei einigen der Wunsch laut, eine solche Fahrt zu wiederholen, eventuell auch eine zu einem entfernter liegenden Ort. Alles ist möglich und wir sollten auf dem Treffen zur Fahrtenplanung für 2012 darüber sprechen. Ich freue mich darauf.
Achim Smit