Familienfahrt Glindowsee: 10. – 13. Juni 2011

Der Campingplatz „Riegelspitze“ am Glindowsee ist an Wochen­enden, zusammenhängenden Feier­tagen und natürlich Schulferien immer ausgebucht. Umso dankbarer waren wir, dass unser Platzbedarf, der durch kurz vor Fahrtbeginn spontan erfolgte Nachmeldungen massiv angewachsen war, so freundlich befriedigt werden konnte. Denn schließlich brauchten wir Raum für 17 Zelte plus drei Campingbusse (davon vier Gäste mit befreundeten Kindern). Reserviert waren ursprünglich sechs Zelte! So waren wir insgesamt 22 Erwachsene und 18 Kinder.

Um das Wichtigste vorwegzu­nehmen: Die Erwartungen, die zu diesem enormen Zulauf geführt haben, wurden bei Kindern wie Erwachsenen wohl wirklich erfüllt, auch wenn wir alle einiges dazu­gelernt haben, um bei der nächsten Fahrt noch besser vorbereitet zu sein. Erschöpft aber zufrieden verließen wir pünktlich um 11.00 Uhr am Montagvormittag den Platz.

Zum Erfolg beigetragen haben die aktive Selbstorganisation der Teil­nehmerinnen und Teilnehmer sowie die Freude der Kinder und Schüler an der Fahrt. Gegessen haben wir Mitgebrachtes und Dazugekauftes zum Frühstück und am Nachmittag. Am Abend gab es von Ralph S. liebevoll Ein­gekauftes und Vor­bereitetes vom Grill.

Mit zehn Kinderbooten, vier Zweiern, einem Canadier und sieben Einern fuhren wir am Samstag zu einer sandigen Bade­bucht, die wir ganz für uns hatten und wo uns eine Art Kiosk-Boot mit Kaffee und Eis versorgte. Am Sonntag war die Insel Werder unser Ziel, die wir allesamt umrundeten – immerhin 7 Kilometer, eine Heraus­forderung für die Kinder auf einem doch großen Gewässer mit einigem Verkehr! Zwischendurch hatten wir mit unserer Armada zur Stärkung einen winzigen Strand mit Restau­rant und Spielplatz ‘überfallen’, fast alle Boote an Land getragen und das Personal etwas in Schwung gebracht.

Der Reiz an dieser Fahrt lag nicht zuletzt in der Wohnortnähe des Ziels – 45 Minuten Fahrt. Es wurde bei einigen der Wunsch laut, eine solche Fahrt zu wieder­holen, eventuell auch eine zu einem entfernter liegenden Ort. Alles ist möglich und wir sollten auf dem Treffen zur Fahrtenplanung für 2012 darüber sprechen. Ich freue mich darauf.

Achim Smit

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